Samsara-Studie „State of Connected Operations“: Gerätediebstahl und -verluste kosten mittelständische Unternehmen jährlich rund 11 Millionen Euro
Juli 15, 2026
MÜNCHEN, 15. Juli 2026 — Samsara (NYSE: IOT), Pionier der Connected Operations®-Plattform, hat heute seinen Bericht „2026 State of Connected Operations (SOCO) — Was mangelnde Asset-Transparenz wirklich kostet“ veröffentlicht. Der Bericht kommt zu dem Ergebnis, dass Diebstahl und Verlust von Ausrüstung kein reines Problem der Wiederbeschaffungskosten sind — für mittelständische Unternehmen (mehrheitlich mit einem Jahresumsatz zwischen 210 Mio. € und unter 850 Mio. €) ohne Asset-Verfolgung bedeuten sie jährlich operative Verluste in Höhe von bis zu 11 Mio. €
Noch überraschender ist jedoch, welche Arten von Ausrüstung für die Verluste verantwortlich sind. Diebstähle von schwerer Maschinerie sorgen zwar für Schlagzeilen, doch 72 % der Kosten entfallen auf das Verschwinden von Geräten im Wert von unter 8.500 €: Werkzeuge, Sensoren, Generatoren und Spezialteile, auf die der Betrieb täglich angewiesen ist.
Die firmeneigene Studie, die auf Erkenntnissen von 1.500 Führungskräften aus den Bereichen Bauwesen, Logistik, Außendienst und Versorgungswirtschaft in den Vereinigten Staaten, Mexiko, dem Vereinigten Königreich, Irland, Frankreich, Deutschland und Kanada basiert, beziffert damit ein Problem, das die Branche schon seit langem spürt, aber bisher nie quantifizieren konnte. Obwohl 71 % der großen Unternehmen jedes Quartal mit Gerätediebstahl konfrontiert sind und 25 % der Budgets für neue Geräte für den Ersatz gestohlener oder verlorener Geräte aufgewendet werden, sind die versteckten Schäden wesentlich weitreichender: Projektstillstände, Notfallanmietungen, Arbeitskräfte im Leerlauf und Vertragsstrafen erhöhen den direkten Verlust an Betriebskosten auf Millionenbeträge.
„Vor der Einführung von Samsara konnte schon ein einziges fehlendes Gerät einen Auftrag verzögern, ein Team zur Untätigkeit zwingen und eine Notfallbeschaffung notwendig machen — ohne überhaupt zu wissen, wo sich das Gerät tatsächlich befindet“, so John Chaccour, Director of Technology bei Total Safety. „Dank der Echtzeit-Transparenz bei den Ausrüstungsgegenständen erwarten wir eine Reduktion von abhanden gekommenen Gegenständen um 100 % sowie eine Verkürzung der Ausfallzeiten um 90 %. Darüber hinaus können unsere Teams ihre Zeit nun für Sicherheit und Kundenservice nutzen, anstatt nach Ausrüstung zu suchen. Insgesamt könnte dies zu Betriebskosteneinsparungen in Millionenhöhe führen.“
Die wichtigsten Studienergebnisse:
Gerätediebstahl ist die Regel, nicht die Ausnahme
71 % der Unternehmen ohne Bestandsverfolgung sind Quartal für Quartal von Gerätediebstahl betroffen
25 % der Budgets für neue Ausrüstung fließen in den Ersatz gestohlener oder verlorener Gegenstände
Kleingeräte sind ein wenig sichtbarer Faktor, wenn es um Verluste geht
Betriebe ohne Bestandsverfolgung verlieren aufgrund fehlender Ausrüstung direkt oder indirekt durchschnittlich 11 Mio. € im Jahr
72 % dieser Kosten entstehen durch fehlende Kleingeräte wie Werkzeuge, Sensoren und Spezialteile
Diese vielen kleinen Verluste summieren sich für Unternehmen zum erheblichen Kostenfaktor
Fehlende Ressourcen beeinträchtigen die Produktivität und bringen Projekte zum Stillstand
98 % der Unternehmen geben an, dass sie täglich oder wöchentlich nach Betriebsausrüstung suchen
In mehr als einem Viertel der Unternehmen ohne Echtzeit-Transparenz bei Ausrüstungsgegenständen verbringen die Mitarbeiter mehr als 10 Stunden pro Woche mit der Suche nach fehlenden Geräten. Das entspricht einem Vollzeitmitarbeiter, der drei Monate im Jahr ausschließlich damit beschäftigt ist
Deutschland führt dabei im EMEA-Vergleich: 28 % der Unternehmen hierzulande berichten von derartigen Effizienzverlusten
Weltweit geben 77 % an, dass ein fehlendes kritisches Ausrüstungsstück in den letzten 12 Monaten zu einem erheblichen Betriebsausfall oder einer Verzögerung geführt hat
Ohne Nachverfolgung beträgt die durchschnittliche Zeit bis zum Auffinden eines fehlenden Geräts 25 Tage. 54 % der Unternehmen können nicht einmal die Hälfte ihrer gestohlenen hochwertigen Geräte wiederbeschaffen.
Die Bestandsverfolgung sorgt für einen schnellen und vollständigen ROI
Unternehmen mit Bestandsverfolgung verzeichnen eine Senkung der durchschnittlichen jährlichen Betriebskosten aufgrund von Bestandsverlusten um 76 %
Nutzer von Tracking-Systemen haben eine doppelt so hohe Wahrscheinlichkeit, gestohlene Ausrüstungsgeräte innerhalb der ersten fünf Tage nach einem Verlust wiederzufinden
31 % der Unternehmen mit einer Lösung zur Bestandsverfolgung konnten dadurch ihre Versicherungsprämien erfolgreich senken
Die Kluft zwischen Unternehmen mit und ohne Transparenz über ihre Betriebsausstattung ist nicht nur operativer, sondern auch finanzieller Natur. Unternehmen, die in Ortungslösungen investieren, finden ihre Gerätschaft nicht nur schneller wieder. Sie verhindern auch die Folgekosten, die sich noch lange nach dem ursprünglichen Verlust summieren. Samsara verschafft Unternehmen standortübergreifend Echtzeit-Transparenz über ihre Ausrüstung. Mit dem Samsara Asset Gateway, dem Asset-Tag und dem Asset-Tag XS – einem Portfolio an Ortungsgeräten, die für schwierige Bedingungen ausgelegt sind und auf Samsaras branchenführendem Netzwerk aus Millionen vernetzter Geräte basieren – hilft Samsara dabei, diese Lücke zu schließen.
Hier geht es zu den vollständigen Studienergebnissen.
Über Samsara
Samsara (NYSE: IOT) ist der Pionier der Connected Operations®-Plattform, einer offenen Plattform, die Menschen, Geräte und Systeme in einigen der komplexesten Betriebsabläufe weltweit miteinander verbindet und es ihnen ermöglicht, umsetzbare Erkenntnisse zu gewinnen und ihre Betriebsabläufe zu verbessern. Mit Zehntausenden von Kunden in Nordamerika und Europa ist Samsara stolzer Technologiepartner der Menschen, die unsere globale Wirtschaft am Laufen halten, darunter weltweit führende Unternehmen aus den Branchen Transport, Bauwesen, Groß- und Einzelhandel, Außendienst, Logistik, Fertigung, Versorgungswirtschaft und Energie, Behörden, Gesundheitswesen und Bildung, Lebensmittel und Getränke sowie weiteren Bereichen. Die Mission des Unternehmens ist es, die Sicherheit, Effizienz und Nachhaltigkeit der Betriebsabläufe zu steigern, die die globale Wirtschaft antreiben.
Methode
Dieser Bericht wurde von Samsara in Auftrag gegeben und vom unabhängigen Marktforschungsunternehmen Wakefield Research zwischen dem 5. und 17. Februar 2026 durchgeführt. Im Rahmen der Umfrage wurden 1.500 Führungskräfte aus dem Finanzbereich in sieben Ländern befragt: den Vereinigten Staaten, Mexiko, dem Vereinigten Königreich, Irland, Frankreich, Deutschland und Kanada. Die Befragten waren nicht zwingend Kunden von Samsara und wurden online befragt. Die globalen Ergebnisse wurden aus allen Antworten zusammengefasst, um einen Durchschnittswert zu ermitteln. Die Währungsbeträge wurden anhand der Wechselkurse umgerechnet, die während des Erhebungszeitraums der Umfrage (5.–17. Februar 2026) galten. Diese Zahlen sind Näherungswerte und können gerundet sein.